Semikron in Nürnberg
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Das Unternehmen Semikron ist ein wahrer Innovationsmotor auf dem Gebiet der Leistungselektronik: 1959 wurde die erste Silizium-Diode aus Silizium-Wafern gefertigt. Auch die erste 1 Ampere-Kunststoff-Diode der Welt für direkte Leiterplattenmontage in Radio- und Fernsehgeräten stammt von Semikron, ebenso Semipack®, das erste isoliert aufgebaute Leistungsmodul der Welt. Und das sind nur einige Beispiele von vielen.
Der Global Player Semikron ist laut einer Studie von IMS Research Weltmarktführer bei Dioden/Thyristor Modulen. Die Leistungspalette reicht vom Chip bis hin zum komplexen Subsystem, beispielsweise für elektrische Antriebe, den Automotive-Bereich, Stromversorgungen, Windkraftanlagen, Aufzüge, Förderbänder oder Straßenbahnen.
Die hoch empfindlichen Elektronikbauteile müssen zuverlässig vor elektrostatischen Entladungen geschützt werden – in der Produktion wie auch bei der Lagerung. Nur ein Beispiel: Schon der vorsichtige Transport in einer Plastiktüte kann einen Mikrochip zerstören. Dabei sind diese Bauteile gar nicht so „mimosenhaft“, wie es auf den ersten Eindruck scheint: Im Verhältnis zur Masse betrachtet entspricht die Energie, die bei einer solchen Entladung frei wird, der eines Blitzschlags auf einen Baum. Genau für diese Spezialfälle bietet Megamat Lagerlösungen in ESD-Ausführung an.
Nicht ganz ohne: 30 bis 35 Kilogramm wiegen die hoch empfindlichen Aluminiumkühlkörper, die Semikron in einem Schwerlast-Paternoster von Megamat lagert. Kein Problem: Bis zu 350 Kilogramm je Träger stemmt das Gerät in ESD-Ausführung. Sehr viel weniger Gewicht haben die anderen beiden Paternoster dagegen bei Semikron zu bewegen: in ihnen lagern winzige Mikrochips, die ebenfalls sorgfältig vor elektrostatische Spannung geschützt werden müssen. Beides wird für die Antriebssteuerung von Eisenbahnen, Rollzügen, Windkraftanlagen oder auch Rolltreppen benötigt.





